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08.11.1866 |
geboren in Niedersedlitz bei Dresden |
1880-1884 |
Lehre bei einem Dresdner Elfenbeinschnitzer |
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1884-1890 |
Handwerker-Schule Berlin |
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1890-1895 |
Studium an der Königlichen Akademischen Hochschule für die Bildenden Künste Berlin (u.a. bei Ernst Herter, Gerhard Janensch, Albert Wolff) |
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1895-1896 |
in Italien, Rom-Stipendium der Paul-Schultze-Stiftung (Atelier Villa Strohl-Fern) |
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1899-1900 |
in Frankreich (Studium an der Académie Julian, Paris, u.a. bei Denys Puëch) |
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1901 |
Gründung der "Studienateliers für Malerei und Plastik" (sog. "Lewin-Funcke-Schule") in Berlin-Charlottenburg, Kantstraße 159. |
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1903 |
Heirat mit Eva Poenitz |
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1909 |
Geburt des Sohnes Andreas Funcke - (Karin 1904, Ruprecht 1910, Eva 1917) |
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1913 |
Ernennung zum Königlich-Preussischen Professor |
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16.10.1937 |
gestorben in Berlin |
Anfänglich Einfluss des Jugendstils, auch Auftragsarbeiten im Zeitgeschmack, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. In der Anlage jedoch nie rein dekorativer Stil. Vielmehr kam es Lewin-Funcke immer darauf an, Empfindungen durch Bewegung oder in einem Antlitz Ausdruck zu geben.
Verschiedenste Kinderplastiken. Die 1908 auf der Großen Berliner Kunstausstellung gezeigte Büste "Lachendes Baby (Junge, 6 Jahre alt)" führte zur Produktion der legendären ersten Charakterpuppe (Kämmer & Reinhardt).
Ausgezeichnete Portraits, auch als Medaillen; Gruppen "Mutter und Kind", Madonnen (die weniger religiös, eher als "Heilige Mutter" zu verstehen sind); Mitte der 20er Jahre intensive Beschäftigung mit der Darstellung von Blinden.
Mitglied u.a.: Jury der Großen Berliner Kunstausstellungen · Verein Berliner Künstler (in den 1920er Jahren 2. Vorsitzender) · Bildhauervereinigung Berlin · Allgemeine Kunstgenossenschaft, Ortsverein Berlin (später: Reichskammer der bildenden Künste) · Deutscher Werkbund